Freitag, 10. November 2017

[Haarbande] - Haare im Winter


Und wieder erscheint ein Haarbande-Beitrag!
Das heutige Thema ist ein sehr offenes, nämlich "Haare im Winter". Daher wollen wir euch nun die unterschiedlichsten Dinge dazu zeigen und erzählen: Von Pflege über Kopfbedeckungen bis hin zu Haarfotos!


Meine Haarpflege im Winter

Die ist prinzipiell ganzjährig gleich, das heißt, auch im Winter ändert sich nicht wirklich etwas. Ich wasche wie gehabt alle paar Tage, der Waschturnus verkürzt sich im Sommer natürlich eher als im Winter. Da ich nicht so häufig waschen muss, brauche ich natürlich ordentlich Pflege dabei bzw. danach, denn meine Haare mögen zu viel Leave-In zwischen den Wäschen nicht.
Eine typische Routine sieht bei mir so aus: 
Die trockene Heizungsluft macht sich im Winter bei mir eher an der Haut merkbar, als an den Haaren. Was ich aber an den Haaren leider deutlich bemerke? Das Verknoten im Nacken wegen Schal und co. oder in den Längen, wenn man die Haare über einem Wintermantel offen trägt. Gerade bei Wollstoffen trocknet das aus und durch die raue Oberfläche filzen die Haare schnell zusammen.
Einen speziellen Tipp habe ich nicht dagegen, aber ich achte auf folgendes: 
Wenn ich Wintermäntel trage und die Haare offen haben will, ziehe ich eher einen Mantel aus Stoff an, da verhaken sich die Haare nicht so sehr. Und gegen das Verfilzen im Nacken trage ich morgens nach dem Frisieren eine kleine Menge Haaröl oder noch besser Haarcreme auf. Ich bevorzuge dabei allerdings meinen selbstgemachten Spitzenbalsam. Das mache ich nur auf die Stelle im Nacken, wenn das richtig dosiert wird, ist das auch absolut nicht fettig. Man sieht also nicht aus, als hätte man vergessen, die Haare zu waschen ;)


Meine Kopfbedeckungen im Winter

Ich friere leider recht schnell, daher bin ich oft die Erste, die sich dick in Mantel, Schal, Handschuhe und Mütze hüllt. Zwiebellook ftw!
Das Problem, was sich aber immer wieder stellte: Mütze und Dutt, das ist nicht sonderlich praktisch. Die meisten Mützen sind dann nämlich viel zu klein oder rutschen wieder herunter, wenn auf dem Schädel so ein Riesendutt sitzt. Beim Wandern oder ähnlichem im Winter ist das mit einer XL-Mütze trotzdem machbar, sieht nur für den Alltag nicht sonderlich schick aus. Es musste dafür also was anderes her, nur was? Stirnbänder natürlich! Da ich kein schickes gefunden habe, das mir gefiel, habe ich kurzerhand bei einer Bekannten ein Calorimetry in Auftrag gegeben. Ein Calorimetry ist ist ein gestricktes Stirnband zum Knöpfen. Kann man natürlich selbst machen - ich kann jedoch nur Nähen, aber im Stricken und Häkeln bin ich eine Niete. 
Die für mich gefertigte Variante besteht aus Baumwoll-Wolle (also ohne tierische Wolle, das finde ich unnötig) und wurde innen mit einer Lage Fleece gefüttert. Der Vorteil ist: Es sieht schick aus, hält trotzdem warm und egal was ich für eine Frisur habe, diese wird nicht zerstört, da ich das Calorimetry durch den Knopf passend anlegen kann. Das war eine super Idee und ich werde mir sicher nochmal eins machen lassen!

Ich liebe diese dunkel-melancholische Bildstimmung im November!

Haare beim Wintersport

Wer kennt es nicht: Wohin mit den ganzen Haaren beim Sport? Im Winter gestalten sich die Probleme aber nochmal anders. Wenn man nur wandert oder Schlitten fährt, reicht ein einfacher Dutt unter einer Mütze oder Stirnband aus, sodass die Haare weder im Weg sind, noch verknoten oder klatschnass werden.
Beim Ski fahren finde ich das aber nicht mehr umsetzbar. Spätestens wenn man einen Helm aufsetzt, geht ein Dutt natürlich nicht mehr. Ich kenne zwar viele, die dann einfach den Dutt tief ansetzen, aber bei mir hält das absolut nicht. Bei anderen Sportarten mit Helm mache ich einen Flechtzopf, das reicht mir dann, zB. beim Reiten oder Biken. Beim Skifahren wird aber im Falle eines Flechtzopfes dieser entweder ständig nass oder verhakt sich im schlimmsten Falle bei einem Sturz im Skistock. Trägt man den Zopf unter der Jacke und über dem Pulli, ist man abends stundenlang mit Kämmen beschäftigt. So ging es mir die letzten Jahre: Abends den Zopf geöffnet und versucht, dieses völlig zerfledderte Etwas zu richten, das sich wegen der Reibung zwischen zwei Schichten und der vielen Bewegung ergibt.
Die Lösung des Problems klingt erstmal sehr seltsam, aber ist super: Ein Zopfschoner! Ich habe einen solchen bei Fairycat auf Dawanda bestellt. Meiner ist aus Viskose, da ich keine Seide wollte. Einen Zopfschoner kann man ganz easy oben im Zopf einhängen, denn er wird mit einem Knopf an der Lasche befestigt. Auch bei anderen Sachen kann man ihn einsetzen. Ich bin jedenfalls auf die nächste Skisaison gespannt und freue mich auf das Testen!



Haarfotos im Winter

Aktuelle Fotos gibt es leider momentan nicht - noch gibt es hier weit und breit keinen Schnee. Daher möchte ich euch wenigstens eine Auswahl der letzten Jahre zeigen. Es gibt nämlich zwei Jahreszeiten, die ich für Haarfotos perfekt finde: Herbst wegen der gold-weichen Stimmung (auch passend zu meiner Haarfarbe!) und Winter wegen... ganz einfach... Schnee!

2016

2017

2014





Ausblick

Alle anderen Beiträge findet ihr wie immer auf Haarbande - dieses mal sind sogar recht viele dabei, da lohnt sich ein Blick durchaus!
Das Thema für den kommenden Monat steht auch schon fest: Im Dezember berichten wir euch über "Gekordeltes"!


Mögt ihr den Winter so sehr wie ich? Und wie geht ihr mit euren Haaren in der kalten Jahreszeit um - macht ihr etwas bestimmtes oder ist es bei euch ganzjährig alles gleich?


Eure

Kommentare:

  1. Liebe Valandriel,
    das mit dem "Pflege in die Nackenhaare-geben", damit kein Verfilzen, Verknoten, etc. entsteht, machen wir auf alle Fälle gleich. :-)
    Gut, bei mir fallen Calorimetrys und Zopfschoner weg, aber in puncto Pflege läuft das bei uns ähnlich.
    Tolle winterliche Haarbilder hast Du!
    LG
    Meike

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    1. Vielen Dank =)
      Hatte das bei dir auch gelesen. Machen erstaunlich wenige mit der Nackenpflege, obwohl es sehr schlüssig ist!

      Liebe Grüße
      Valandriel

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  2. :-D Hachja, Calos sind echt schon nett für den Winter.

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    1. Absolut! Dann sieht man auch wenigstens noch was von den Haaren bzw. der Frisur und es sieht nicht so "nackt" aus um das Gesicht herum :)

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  3. Oh nee...ich bin ein echtes Sommerkind und immer froh, wenn es nicht schneit ;D

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    1. Haha, ich mag dafür nur die Sommernächte, alles andere ist mir zu heiß :D

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  4. Winter is coming, soo schöne Bilder! <3
    Das Verknoten der Haare im Winterfell alias Schal, Kragen & Co. ist echt eine lästige Angelegenheit, gerade bei deiner megalangen Mähne stelle ich mir das Kämmen abends ein bisschen nervenaureibend vor, aber was muss, das muss. Generell merke ich auch, dass ich im Winter viel behutsamer mit meinen Haaren umgehe, was Kämmen und Entwirren angeht und sie öfter zusammen trage, um noch mehr Filz zu umgehen und mich nicht so sehr von den Herbst- und Winterstürmen zerzausen zu lassen.

    Liebsten Gruß!

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    1. Danke! =)
      Ja, wenn ich offen trage, muss ich mittlerweile länger kämmen als früher mit Taillenlänge oder so ;) Das nervt schon etwas. Daher trage ich im Winter im Alltag meist Zopf oder Dutt und offen nur beim Weggehen oder so.

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  5. Das mit den Mützen die imemr wieder runterrutschen knne ich zu gut. Diese schnellen, praktischen Frisuren sind da wirklich oft fehl am Platz. Wie schade eigentlich :) Ein seitlicher geflochtener Zopf geht imme rganz gut, allerdings fallen mir da oft die Stufen in meinen Haaren raus :)

    Deine Bilder sind übrigens mal wieder ein Traum :)

    Lg, Mny von www.braids.life

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    1. Ja das ist schade, aber mit XL Mützen und Calorimetrys komme ich super zurecht! =)
      Ja seitliche Zöpfe mache ich dann auch gerne. Habe ja keine Stufen, da rutscht nichts raus. Probiere doch mal Pulltrough Braid, ob der stabiler wird bei dir? Und noch fester flechten.
      Vielen Dank dir! =)

      Liebe Grüße
      Valandriel

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